Experten des Zentralverbandes der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) gehen bis Ende 2012 von einem leichten Rückgang der Brutto-Investitionen in der Werbung (Honorare / Werbemittelproduktion / Medien-Schaltkosten) von -0,8 Prozent auf 29,68 Mrd Euro aus. Der monetäre Marktverlust beträgt 0,24 Mrd. Euro. Entscheidender Faktor für den Rückgang ist zum einen die Konjunkturanfälligkeit der kommerziellen Werbung. Vor allem der Mittelstand, der zwei Drittel der Werbetreibenden in Deutschland ausmacht, spare in solchen Zeiten zuerst an der Werbung. Ein weiterer Grund sind die strukturellen Veränderungen der Medien als Werbeträger. Die Anbieter von Markenartikeln, Dienstleistungsprodukten sowie der Handel testeten ihre Markt-Kommunikation in den sich rasch weiterentwickelnden digitalen Medien, die zur ausgeweiteten Mediennutzung vieler Kunden und neuen betriebswirtschaftlichen Investitionen in Markt-Kommunikation wie den firmenindividuellen Internetauftritt geführt habe. Weltweit betrachtet, soll der Werbemarkt aber in den nächsten drei Jahren wieder schneller wachsen; das sagt die Mediaagenturgruppe ZenithOptimedia in ihrer aktuellen Studie „Advertising Expenditure Forecast“ voraus. Das Internet wird als Werbeträger insgesamt am meisten profitieren.
Nähere Informationen finden Sie in der Herbststudie vom ZAW und der aktuellen Ausgabe des Adzine Magazins.

