Warum funktionieren markenunspezifische Schlagworte teilweise nicht in der bezahlten Suche?

Haben Sie jemals eine Suchanfrage für einen markenunspezifischen Begriff gestartet, der für Ihre Marke nicht funktioniert hat, aber für viele Konkurrenzanzeigen? Welchen Wissensvorsprung hat der Wettbewerb im Vergleich zu Ihnen? Sind die Metriken wirklich so unterschiedlich von Marke zu Marke? Lesen Sie hier die Antwort http://bit.ly/YvXfnw.

 

 

Alle Jahre wieder…

Weihnachten steht vor der Tür und diesmal stehen neben Gutscheinen und Büchern Dessous und Unterwäsche ganz oben auf der Geschenkeliste.

Quelle: fotolia

Die Werbetrommel wird mal wieder kräftig gerührt und die Budgets ausgereizt.

Letzte Woche (KW 47) lagen die täglichen Ausgaben bei den Anbietern im Segment „Mode Dessous und Unterwäsche“ auf Google durschnittlich zwischen 32.000 und knapp 40.000 Euro. Vor 3 Monaten lagen diese zum Vergleich bei nur ca. 10.000 bis 11.000 Euro, also um knapp 65% niedriger als in der Vorweihnachtszeit. (siehe Grafik unten)

Am meisten investierten otto.de und bonprix.de in die vorweihnachtliche Werbung, sowie der Riese amazon.de und der Erotikshop orion.de. Die bekannten Hersteller wie beispielsweise triumph.com (Position 28), Schiesser (Position 13) und auch calida-shop.de (Position 26 ), erscheinen eher auf den hinteren Reihen. Diese Ergebnisse ermittelten wir in unserer aktuellen Auswertung des Branchensegmentes „Mode- Dessous und Unterwäsche“.

Zur Zeit gibt die gesamte Modebranche im Bereich der Damenmode zwischen 103.200 und 126.100 Euro für Suchmaschinenwerbung auf Google aus. Davon entfallen derzeit gut 13 Prozent auf den Bereich „Dessous und Unterwäsche“.

Man kann bereits einen rückgehenden Trend dieses Anteils erkennen, wobei dieser nach Weihnachten noch deutlicher sinken wird. Zur Zeit jedoch sind die Plätze für Werbe-Anzeigen in dieser Peergroup hart umkämpft. Und die harte Konkurrenz um BH’s und Stumpfhosen treibt für viele Anbieter die Keyword-Preise in die Höhe. Das Schlüsselwort „dessous“ ist beispielsweise aktuell für 2,36 Euro buchbar, „Damen Wäsche“ kostet 3,82 Euro, „Strumpfhose“ bereits 3,87 Euro, und den Spitzenpreis zahlt man für den ganz allgemein gehaltenen „Unterwäsche Online Shop“, nämlich 4,41 Euro.

Wer investiert am meisten in Google AdWords?

Quelle: fotolia

Matthias Bachor gibt uns in seinem aktuellen Blog einen Einblick in die Branchen mit dem größten Anzeigevolumen. Es geht darum die Top 200 Branchen etwas geneuer unter die Lupe zu nehmen und dabei kommt es zu teilweise überraschenden Ergebnissen.

Wer hätte schon gedacht das Customer Goods die Hälfte des AdWord Etats ausmachen? Und Elektonik gerade mal 13% des Warenkorbs füllen?

Wer nicht nur in Deutschland zu den größten AdWords Kunden zählt, und das trotz einem sehr guten SEO Rankings, können Sie im kompletten Artikel des searchmetrics Blogs nachlesen.

Die Wies’n beeinflusst die Budgets in der Suchmaschinenwerbung

Oans, zwoa gsuffa!…kurz nach dem Start des diesjährigen Oktoberfestes schauen wir rückblickend auf die SEA Aktivitäten der Trachten- und Dirndlshops im Internet.

Quelle: fotolia

In den letzten acht Wochen gaben die Anbieter aus dem Segment „Trachten und Landhaus“ in Summe täglich durchschnittlich zwischen 11.200 und 13.600 Euro für Suchmaschinenwerbung auf Google aus.

Zu den Werbetreibenden mit den größten Investments gehört vor allem das bekannte Online-Versandhaus otto.de, sowie spezialisierte Online-Shops für Trachtenmode wie kerstins-landhausmode.de und trachten-fashion.de. Bekannte Dirndlmarken wie beispielsweise Angermaier oder Lodenfrey erscheinen – wenn überhaupt – erst auf den hinteren Rängen.
Diese Ergebnisse haben wir in einer aktuellen Auswertung unseres Branchensegmentes „Trachten und Landhaus“ ermittelt.

Es zeichnet sich ein ähnliches Bild wie für 2011 ab. Bekannte Dirndlmarken sind im Web wenig sichtbar und werden von Versandhäusern und spezialisierten Online-Shops von den begehrten ersten Anzeigenplätzen verdrängt. Da sich insbesondere die jüngere Generation online informiert und auch dort kauft, verlieren die traditionellen Trachten Anbieter an Umsatzpotenzial.

Quelle: Xamine

Die gesamte Modebranche hat in den vergangenen acht Wochen durchschnittlich täglich zwischen 378.000 und 462.100 Euro für Suchmaschinenwerbung auf Google aus. Davon entfallen also nur rund 3 Prozent auf den Bereich „Trachten und Landhaus“.

Dennoch sind die Plätze für Werbe-Anzeigen in diesem Teilbereich umkämpft. Die harte Konkurrenz um Mieder und Lederhosen treibt für viele Anbieter die Keyword-Preise in die Höhe. Das Keyword „trachtenhemd karo“ war beispielsweise aktuell für 1,80 Euro buchbar, „trachtenmode herren“ für 2,87 Euro, „trachten lederhosen“ bereits 3,24 Euro, und der Spitzenpreis für Online-Shopper: „trachten versand“ kostet 7,23 Euro. Für 2 Euro mera gibt’s dann heier scho a Maß.

Die EM ist in vollem Gange…

Die Fußball EM in Polen und der Ukraine steuert aufs Finale zu. Die Werbetreibenden bei Google laufen zu Höchstformen auf, als Grundlage hat Xamine ein Keyword-Set rund um das Thema “Europameisterschaft” abgefragt.

Von den 10 offiziellen Sponsoren der EM Adidas, Canon, Carlsberg, Castrol, Coca-Cola, Continental, Hyundai-Kia, McDonald´s, Orange & Sharp
betreibt lediglich KIA SEA Aktivitäten innerhalb der TOP 10.
Weiterlesen

Die gängigsten Tricks der Brand-Bidder und Ad-Hijacker

Google Search Engine Marketing

Ein interessanter Artikel von Mischa Rürup und Peter Herold zum Thema wie Brandbidder und AdHijacker vorgehen und warum Markenschutz im Internet so wichtig ist.

Sie zeigen die sieben verbreitetsten Methoden für Brand Bidding und AdHijacking auf und geben Tipps für erfolgreichen Markenschutz.

Hier lesen: Markenmissbrauch im Web von Marketing Site.de

Bild: flickr/Danard Vincente

Weiterführende Links zum Thema:
Checkliste gegen Affiliate-Betrug: Worauf müssen Sie achten?
SEA-Betrug kostet Millionen
Controlling zur Sicherung des Erfolg (Teil 1)
Affiliate-Betrug durch Brand-Hijacking-Gastbeitrag von Markus Kellermann

Video: Ein Einblick wie Google seine Suchergebnisse zusammenstellt

Wie erstellt Google seine Such-Algorithmen, welche Mixtur wird für die Erstellung der Liste der Suchergebnisse für den User verwendet? Zum ersten Mal bekommt die Öffentlichkeit in diesem Video einen Einblick in den Entscheidungsprozess der Google-Experten. Das wöchentliche Google Qualitätsmeeting, in dem die Google Experten über neue Funktionen und Verbesserungen diskutiert.

Danny Sullivan von Search Engine Land hat einen Artikel dazu geschrieben.

Quelle: Search Engine Land

Infografik: Google Ranking Faktoren 2012

Eine interessante Infografik von Martin Mißfeldt zur Visualisierung der wichtigsten Google Ranking Faktoren für 2012.

Faktoren wie Trust, Authority und Content (Qualität) sind nach wie vor wichtige Faktorenfür das Ranking bei Google, doch hier wird auch die Gewichtung durch Backlinks und Social-Followers einmal grafisch dargestellt.
Quelle: Tagseoblog

 

Weiterlesen

Der Berg ruft…

Aktuelle Entwicklung der Keywords zum Thema Wintersport in der bezahlten Suche.

Schneebedeckte Berge, Skilifte und Pistenkilometer mit frischem Pulverschnee locken viele Wintersportbegeisterte in die Skigebiete. Auch zugefrorene Seen und Flüsse laden die Freizeitsportler zum Schlittschuhlaufen ein.

 

Doch bevor es da hingehen kann, darf natürlich die richtige Ausrüstung nicht fehlen. Die Sport und Freizeitbranche investiert seit November verstärkt in Keywords aus dem Bereich Wintersport.
Weiterlesen

7 Beispiele für Brand-Bidding und Ad-Hijacking in SEA Kampagnen

Was ist eigentlich Brand-Bidding und Ad-Hijacking?

TagCloud SEA

Als Ad-Hijacker bezeichnet man Affiliates, die den gesamten Anzeigentext eines Markeninhabers kopieren. Bietet der Ad-Hijacker mehr als der Markeninhaber für die Auslieferung, liefert die Suchmaschine den Anzeigentext mit dem höheren Gebot aus. Da es keine zwei gleichen Anzeigen unter einem Keyword geben darf, wird somit die Originalanzeige des berechtigten Werbetreibenden oder Markeninhabers verdrängt.

Als Brand-Bidding bezeichnet man das Bieten auf fremde Markenbegriffe mit eigenen Anzeigen.  Brand Bidding ist grundsätzlich erlaubt, sofern die Markenbegriffe nicht im Anzeigentext erwähnt werden und keine Verwechslungsgefahr besteht (Zuordnungsverwirrung). Brand Bidding bringt Reichweite (Markenbekanntheit), ist jedoch aus wirtschaftlichen und Image-Gründen immer im Einzelfall zu prüfen.

Hier lesen Sie 7 Beispiele für Markenrechtsverletzungen in SEA-Kampagnen und Ad-Hijacking Weiterlesen