SEA-Fragebogen: Interview mit Jens Windel von Media Focus

Der Xamine Fragebogen – heute ausgefüllt von Jens Windel (47), CEO Media Focus

Jens WindelJens Windel (47), CEO des Marktforschungsunternehmens Media Focus. Er arbeitete früher als Regional Manager Process Management bei TNT, seit 1998 war er bei AC Nielsen Deutschland in der Konsumforschung tätig und führt seit 2003 die Geschäfte bei Media Focus. Als Joint Venture der beiden global tätigen Marktforschungsinstitute GfK Switzerland AG und The Nielsen Company (Switzerland) GmbH ist Media Focus das führende Schweizer Marktforschungsunternehmen, welches sich auf die unabhängige Messung von Werbung spezialisiert hat. Mit der neuen Unit Suchmaschinenforschung erhebt Media Focus detaillierte Markt- und Konkurrenzinformationen im Bereich SEM für den Schweizer Markt in enger Partnerschaft mit Xamine aus München.

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Brand Protect – Technische Verfahren: Google Anzeigenvoransicht (AdPreview) vs. Live–Abfragen

Zur Identifizierung von BrandBiddern und AdHijackern ist eine regionale Erfassung von Anzeigen unerlässlich. Hierbei gibt es zwei grundsätzlich unterschiedliche und nicht vergleichbare Verfahren:
Nutzung des Google AdPreview Tools (Anzeigenvoransicht)
Das Google AdPreview Tool bietet auf den ersten Blick einen verführerischen Vorteil – dass man die Anzeigenauslieferung in einzelnen Städten simulieren kann. Leider ist es eben genau das – eine reine Simulation. In dieser Anzeigenvoransicht werden alle Anzeigen gelistet, die theoretisch zur Auslieferung kommen könnten. Sie stellt  aber auch Anzeigen dar, die entweder inaktiv bei Google eingebucht oder noch in der Überprüfung zur Freischaltung durch Google sind. Letztlich wird man mit dieser Methode augenscheinlich mehr BrandBidder und AdHijacker finden als bei der zweiten Methode. Durch eine hohe Anzahl an False Positives und dadurch, dass man nicht unterscheiden kann, ob eine Anzeige tatsächlich ausgeliefert wurde oder nicht ist diese Methode zur Identifizierung von BrandBiddern und AdHijackern relativ ungeeignet.

Identifikation mit eigener Abfrage-Infrastruktur
Alternativ zu oben stehender Abfragemechanik nutzen professionelle Anbieter eine eigene Infrastruktur mit regionalen IP-Adressen aufgebaut. Dies bietet den Vorteil, zum Einen genau das zu sehen, was auch potenzielle Nutzer bei einer lokalen Suchanfrage sehen. Zum Anderen werden nur “echte” BrandBidder und AdHijacker
identifiziert, was einen massiven Vorteil bei der Dokumentation und der juristischen Verwertung der Ergebnisse darstellt. Hierbei kann es nicht vorkommen, dass z.B. Affiliates als AdHijacker fälschlicherweise identifiziert und verdächtigt werden. Diese Herangehensweise ist für den Anbieter mit Infrastrukurkosten verbunden, was sich letztlich etwas im Preis niederschlagen muss. Da die Preisdifferenzen meist im einstelligen Eurobereich liegen, sollte die Sicherheit keine Fehlergebnisse zu generieren letztlich den Ausschlag für den einen oder anderen Dienstleister geben.

Unsere Blogroll: Kommentare und Gedanke zu SEM-Praxis.de

Sind Sie auf der Suche nach Informationen über SEM – dann sind Sie hier genau richtig!
Hier findet man alles über bezahlte Werbung, Anzeigen, Markenschutz, Werbung auf Facebook, die letzten Updates zu den Search Engines, Tipps und Tricks zu Anzeigengestaltung und viel, viel mehr! Übersichtlich gestaltet und für jeden verständlich geschrieben ist die Seite für SEM-Anfänger und Profis empfehlenswert und gehört zu meinen persönlichen Favoriten! Sofort RSS-Feed abonnieren und vom Fachwissen profitieren!

Zitat von Andrej Sosnin, Key Account Manager bei Xamine GmbH

 

Wir haben einen neuen Partner: intelliAd

Ab sofort arbeitet intelliAd, einer der führenden Anbieter für Bid-Management und Multichannel-Tracking, auch mit unserer Systemlösung. intelliAd hat seinen Kunden und Agenturpartnern bis jetzt vor allem verschiedene Tool-Lösungen zur Verfügung gestellt, damit diese ihre Werbebudgets zielführend in allen Online-Kanälen einsetzen können. Nun integrieren die Kollegen, die wie wir in München sitzen, unser Markenschutz-Tool in ihr Online Interface.

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Die gängigsten Tricks der Brand-Bidder und Ad-Hijacker

Google Search Engine Marketing

Ein interessanter Artikel von Mischa Rürup und Peter Herold zum Thema wie Brandbidder und AdHijacker vorgehen und warum Markenschutz im Internet so wichtig ist.

Sie zeigen die sieben verbreitetsten Methoden für Brand Bidding und AdHijacking auf und geben Tipps für erfolgreichen Markenschutz.

Hier lesen: Markenmissbrauch im Web von Marketing Site.de

Bild: flickr/Danard Vincente

Weiterführende Links zum Thema:
Checkliste gegen Affiliate-Betrug: Worauf müssen Sie achten?
SEA-Betrug kostet Millionen
Controlling zur Sicherung des Erfolg (Teil 1)
Affiliate-Betrug durch Brand-Hijacking-Gastbeitrag von Markus Kellermann

10 Tipps für professionelles Markenmanagement im Suchmarkt

 Wie Dritte von Ihren Bemühungen des Markenaufbaus profiteren

1. „Meine SEA-Kampagne ist zu teuer.“
Unternehmen sollten ihre Anzeigen und Brand-Keywords regelmäßig kontrollieren. So können sie bei Brand Bidding und Ad Hijacking rasch reagieren und vermeiden, dass ihre Marke Sichtbarkeit oder gar Online- Umsatz verliert.

2. „Warum sich Markenschutz lohnt.“
Der Unterschied im Klickpreis für einen Markenbegriff variiert zwischen 4 Cent (bei Alleinstellung des Markeninhabers) und mehr als 90 Cent (bei 11 Werbetreibenden). Das sind über 2.000 Prozent Mehrkosten für eine gute Positionierung.

3. „Mein geplantes Budget für die Anzeigenschaltung ist viel zu schnell aufgebraucht.“
Durch eine größere Konkurrenz unter den Bietenden, bei der sich nun mehrere Werbende um die begehrten ersten Plätze bei den AdWords-Anzeigen streiten, steigen automatisch die Kosten pro Klick für jeden Einzelnen. Je weniger andere Unternehmen auf die eigenen Begriffe und Markenzeichen bieten, desto günstiger können Klicks eingekauft werden.

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